Turnierinformationen
Spiele
Samstag, 17. Januar 2026 - 16:00 Uhr
bis
Samstag, 17. Januar 2026 - 21:30 Uhr
Futsal Hallenlandesmeisterschaft Vorrunde Staffel 3
Sporthalle am Gymnasium - Seifhennersdorf
Beteiligte FSV Mannschaften:
1. Mannschaft
Platzierung: 2.
bis
Samstag, 17. Januar 2026 - 21:30 Uhr
Futsal Hallenlandesmeisterschaft Vorrunde Staffel 3
Sporthalle am Gymnasium - Seifhennersdorf
Beteiligte FSV Mannschaften:
1. Mannschaft
Platzierung: 2.
Niesky siegt bei der Regionalmeisterschaft Ost und qualifiziert sich mit Neusalzae für die Landesendrunde
Mitte Januar fand die Futsal Regionalmeisterschaft Ost nach 2020, damals in der Jahnsporthalle in Görlitz, endlich wieder in der Oberlausitz statt. Der Seifhennersdorfer SV und der FSV 1990 Neusalza-Spremberg holten das Event gemeinsam zurück in die Region. In der Seifhennersdorfer Sporthalle am Gymnasium trafen sich insgesamt sechs Mannschaften aus dem Fußballverband der Oberlausitz sowie der Post SV Dresden aus der Landeshauptstadt, um das beste Futsal Team Ostsachsens zu ermitteln. Favoriten waren mit dem FSV 1990 Neusalza-Spremberg, dem FV Eintracht Niesky und dem FSV Oderwitz 02 die drei Top Teams der Landesklasse Ost. Und diese bestimmten auch maßgeblich das Niveau des Turniers. Zudem war der LSV Friedersdorf, Futsal Hallenkreismeister 2023, mit Torjäger Felix Bernsdorf eine positive Überraschung. Der Friedersdorfer Offensivrecke traf im Turnierverlauf sage und schreibe siebenmal. Eröffnet wurde dieses Vorrundenturnier zur Futsal Hallenlandesmeisterschaft mit der Partie zwischen dem gastgebenden FSV 1990 Neusalza-Spremberg und dem VfB Zittau. Die Neusalzaer hatten zwar zahlreiche Chancen, verpassten es aber, das entscheidende Tor zu erzielen, da der VfB Zittau mit Mann und Maus verteidigte. Zudem hatten die sechs Jungs aus dem Dreiländereck zu Beginn des Turniers noch die nötige Kraft. Anschließend trennten sich der Post SV Dresden und der aktuelle Futsal Hallenkreismeister der Oberlausitz, der FSV Kemnitz, mit einem 1:1 Unentschieden. Im dritten Turnierspiel sahen die knapp 180 Zuschauer gleich ein Spitzenspiel zwischen der Eintracht aus Niesky und dem FSV Oderwitz 02, welches der Nieskyer Sebastian Richter kurz vor Ende der zwölfminütigen Spielzeit mit seinem Treffer zum 1:0 entschied (11.). Anschließend legten die Neusalzaer einen Blitzstart gegen den Kreisoberligisten LSV Friedersdorf hin. Eine Eingabe von Leon Erdmann beförderte Friedersdorfs Markus Neugebauer ins eigene Tor (1.). Friedersdorf spielte gut mit und kam durch Torjäger Felix Bernsdorf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum Ausgleich (4.). Danach übernahm der Landesklassenspitzenreiter das Kommando. Eine Rudolph Eingabe versenkte Paul Jockusch zum 1:2 (6.). Ein Sololauf von Leon Erdmann eröffnete die Möglichkeit zur Vorentscheidung, doch sein Schuss landete am Torpfosten (10.). Kurz darauf prüfte David Haist den Friedersdorfer Torwart Friedolin Braunert, welcher den Schuss abwehrte, und Louis Rudolph staubte zum 1:3 Endstand ab (10.). Im Modus Jeder gegen jeden kristallisierten sich die drei Favoriten heraus. Die Neusalzaer FSV Kicker machten mit dem Ligakonkurrenten Post SV Dresden kurzen Prozess. Der Ex Post Spieler Leon Erdmann nagelte den ersten gefährlichen Abschluss gegen den Pfosten (2.). Eine Freistoßablage von Pavel Frie verwandelte David Haist zum 1:0 (3.). Eine Einzelaktion von Adrian Kittan landete zwischen den Beinen von Post Keeper Dominic Krzywocz und anschließend in den Maschen (7.). Eine tolle Kombination am rechten Spielfeldeck zwischen Andreas Wanacki und Adrian Kittan brachte der Jungspund vor das Dresdner Tor, wo Leon Erdmann die Kugel versenkte (8.). Eine starke Balleroberung, ein Sololauf und ein knallharter Abschluss von Leon Erdmann brachten die Neusalzaer mit 4:0 in Front (9.). Den Schlusspunkt setzte Pavel Frie, als er einen Pass von Tobias Draßdo am langen Pfosten versenkte (12.) und so den 5:0 Sieg besiegelte. Der FV Eintracht Niesky tat sich gegen den VfB Zittau anschließend ähnlich schwer wie die Neusalzaer zu Turnierbeginn, gewann die Partie allerdings kurz vor der Schlusssirene durch einen Treffer von Bruno Vogel (12.) mit 1:0. Im FSV Duell zwischen den Ligakontrahenten aus Oderwitz und Neusalza-Spremberg hatten die Zuschauer in der Sporthalle am Gymnasium mit einer engen Partie gerechnet. Doch die Neusalzaer machten schnell klar, wer dieses Spiel dominieren sollte. Eine Erdmann Eingabe parierte zunächst Tomáš Hladík, doch sein tschechischer Landsmann Andreas Wanacki staubte zur schnellen Neusalzaer Führung ab (2.). Auch beim 0:2 für die Neusalzaer sah der Oderwitzer Tormann nicht sonderlich gut aus. Einen langen Ball von seinem Gegenüber Dominic Schiring ließ der Schlussmann nach vorn klatschen, und Adrian Kittan schob ihm den Abpraller durch die Beine zum 0:2 ein (7.). Einen Sololauf von Andreas Wanacki veredelte Leon Erdmann zum 0:3 (8.). Anschließend kamen noch etwas Emotionen ins Spiel. Zunächst holte sich Dawid Więckiewicz die gelbe Karte wegen eines Wechselfehlers ab (9.). Dawid Grittner zimmerte den kleinen Futsalball an den Neusalzaer Torpfosten (12.), und letztendlich räumte Paul Jockusch seinen Gegenspieler Oliver Kahle ordentlich von der Platte und kassierte zu Recht die gelbe Karte (12.). An der Oderwitzer 0:3 Niederlage änderte dies aber nichts mehr. Im nächsten Topspiel des Turniers trafen die Neusalzaer auf den FV Eintracht Niesky und wollten auch in diesem Landesklassenderby unbedingt gewinnen. Die Neusalzaer drückten die Eintracht nach und nach tiefer in die eigene Spielfeldhälfte. Das spielerische Übergewicht war sichtbar, allerdings noch nicht zählbar. Die Nieskyer wehrten sich und verteidigten aufopferungsvoll. In der achten Spielminute nagelte Leon Erdmann den Ball zur überfälligen FSV Führung ins Nieskyer Tor. Die Kuntke Schützlinge mussten nun mehr tun und kamen durch das vierte Neusalzaer Mannschaftsfoul von Paul Jockusch zur Möglichkeit von der Zehnmeterlinie. Doch Dominic Schiring im Neusalzaer Tor parierte den Strafstoß des besten Nieskyers an diesem Tag, Bruno Vogel, mit vollem Einsatz (11.). Allerdings rutschte er mit dem Ball in der Hand aus dem Strafraum, kassierte ebenfalls die gelbe Karte und parierte den anschließenden Freistoß ebenso mit vollem Körpereinsatz (11.). Kurz vor Spielende verpasste Adrian Kittan noch das 2:0, als er den Ball an den Pfosten setzte (12.). So hatten die Neusalzaer nun den Turniersieg in eigener Hand, brauchten dazu in ihrem abschließenden Spiel jedoch einen Sieg gegen den aktuellen Futsal Hallenkreismeister FSV Kemnitz. In dieser Begegnung benötigten die Mannen von Trainer André Kohlschütter ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. In der fünften Minute setzte David Haist einen Freistoß an den Pfosten. Nur wenige Sekunden später traf auch Louis Rudolph die Holzumrandung des Kemnitzer Tores (5.). In der siebten Minute konnten die Neusalzaer endlich jubeln. Nach einer Vorlage von Leon Erdmann verwandelte David Haist zur Führung (7.). Diese hielt jedoch nicht lange, da der Kemnitzer Winterrückkehrer Leon Brinkmann nach einem Konter zum 1:1 traf (7.). Diese Antwort konterte Tobias Draßdo mit der erneuten Neusalzaer Führung. Nach starker Balleroberung traf der Kapitän zum 2:1 (8.). Die Kemnitzer antworteten ihrerseits mit einem Lupfer von Martin Marko von der Mittellinie, der sich hinter dem aufgerückten Dominic Schiring in die Maschen senkte (10.). Die Neusalzaer versuchten noch einmal alles, jedoch ohne Erfolg – es blieb beim 2:2. So ging es im Folgeduell zwischen dem FV Eintracht Niesky und dem LSV Friedersdorf um den Turniersieg. Niesky benötigte einen Sieg, um das Turnier zu gewinnen und den Neusalzaer Patzer auszunutzen. Friedersdorf hatte im Umkehrspiel reichlich Chancen. Allen voran Felix Bernsdorf, der im Turnierverlauf bereits sieben Tore erzielt hatte, sowie LSV Neuzugang Philipp Dehmel hätten das Spiel frühzeitig entscheiden können. Doch Eintracht Keeper Niklas Hielscher hielt seine Jungs im Spiel. Sieben Sekunden vor Spielende erzielte Nieskys Sebastian Richter mit einem Flachschuss dann doch noch das Siegtor (12.) für den FV Eintracht Niesky und machte seine Mannschaft damit zum Turniersieger. Der FSV Oderwitz 02 sicherte sich mit einem klaren 1:5 Sieg über den Ligakontrahenten Post SV Dresden den Bronzeplatz vor den Friedersdorfern. Die beiden Turnierletzten FSV Kemnitz und VfB Zittau trennten sich im Abschlussspiel nochmals 0:0, wobei die Kemnitzer zwei Zehnmeterstrafstöße vergaben. Nach diesem rundum gelungenen Turnier freuten sich die Nieskyer über den Siegerpokal und ein 30-Liter-Fass Bier von Löbauer Bergquell, gesponsert vom Exklusivsponsor HBG Leutersdorf, der für jede Mannschaft zusätzlich ein Fleischpaket zur Verfügung stellte. Ein Dankeschön geht auch an den Co Gastgeber Seifhennersdorfer SV, das Schiedsrichterquartett, Hallensprecher Markus Neugebauer alias DJ Herr Voragend sowie die ehrenamtlichen Helfer.(gs)
Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg spielte mit:
1 Dominic Schiring - 4 Adrian Kittan (2), 7 Leon Erdmann (4), 10 David Haist (2), 12 Pavel Frie, 17 Paul Jockusch (1), 20 Louis Rudolph (2), 21 Andreas Wanacki (1), 25 Tobias Draßdo (K/1) - in Klammer die Anzahl der Turniertore
Gelbe Karten:
David Haist, Dominic Schiring, Paul Jockusch (2)
Zuschauer:
180
Schiedsrichtergespann:
Jonas Ebert, 01796 Pirna (VfL Pirna-Copitz 07)
Gabriel Gmeiner (RB Leipzig)
Florian Thomas, 04575 Neukieritzsch-Deutzen (SV Blau-Weiß Deutzen)
Martin Wadewitz, 04275 Leipzig-Südvorstadt (SV Lindenau 1848)
Spieldauer:
1 x 12 Minuten
Turnierergebnisse:
FSV 1990 Neusalza-Spremberg : VfB Zittau 0:0
Post SV Dresden : FSV Kemnitz 1:1
FV Eintracht Niesky : FSV Oderwitz 02 1:0
LSV Friedersdorf : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 1:3
VfB Zittau : Post SV Dresden 0:1
FSV Kemnitz : FV Eintracht Niesky 0:4
FSV Oderwitz 02 : LSV Friedersdorf 3:0
FSV 1990 Neusalza-Spremberg : Post SV Dresden 5:0
FV Eintracht Niesky : VfB Zittau 1:0
LSV Friedersdorf : FSV Kemnitz 3:0
FSV Oderwitz 02 : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 0:3
Post SV Dresden : FV Eintracht Niesky 0:2
VfB Zittau : LSV Friedersdorf 0:2
FSV Kemnitz : FSV Oderwitz 02 0:3
FSV 1990 Neusalza-Spremberg : FV Eintracht Niesky 1:0
LSV Friedersdorf : Post SV Dresden 2:0
FSV Oderwitz 02 : VfB Zittau 2:0
FSV Kemnitz : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:2
FV Eintracht Niesky : LSV Friedersdorf 1:0
Post SV Dresden : FSV Oderwitz 02 1:5
VfB Zittau : FSV Kemnitz 0:0
Turnierendstand:
1. FV Eintracht Niesky - 5 Siege - 0 Remis - 1 Niederlage - 09:01 Tore - 15 Punkte
2. FSV 1990 Neusalza-Spremberg - 4 Siege - 2 Remis - 0 Niederlagen - 14:03 Tore - 14 Punkte
3. FSV Oderwitz 02 - 4 Siege - 0 Remis - 2 Niederlagen - 13:05 Tore - 12 Punkte
4. LSV Friedersdorf - 3 Siege - 0 Remis - 3 Niederlagen - 08:07 Tore - 09 Punkte
5. Post SV Dresden - 1 Sieg - 1 Remis - 4 Niederlagen - 03:15 Tore - 04 Punkte
6. FSV Kemnitz - 0 Siege - 3 Remis - 3 Niederlagen - 03:13 Tore - 03 Punkte
7. VfB Zittau - 0 Siege - 2 Remis - 4 Niederlagen - 00:06 Tore - 02 Punkte
Turnierauszeichnung:
Bester Torschütze: Felix Bernsdorf (LSV Friedersdorf / 7 Tore) - nicht ausgezeichnet
Bilder:
Georg Schröer
Gerald Socha
Mitte Januar fand die Futsal Regionalmeisterschaft Ost nach 2020, damals in der Jahnsporthalle in Görlitz, endlich wieder in der Oberlausitz statt. Der Seifhennersdorfer SV und der FSV 1990 Neusalza-Spremberg holten das Event gemeinsam zurück in die Region. In der Seifhennersdorfer Sporthalle am Gymnasium trafen sich insgesamt sechs Mannschaften aus dem Fußballverband der Oberlausitz sowie der Post SV Dresden aus der Landeshauptstadt, um das beste Futsal Team Ostsachsens zu ermitteln. Favoriten waren mit dem FSV 1990 Neusalza-Spremberg, dem FV Eintracht Niesky und dem FSV Oderwitz 02 die drei Top Teams der Landesklasse Ost. Und diese bestimmten auch maßgeblich das Niveau des Turniers. Zudem war der LSV Friedersdorf, Futsal Hallenkreismeister 2023, mit Torjäger Felix Bernsdorf eine positive Überraschung. Der Friedersdorfer Offensivrecke traf im Turnierverlauf sage und schreibe siebenmal. Eröffnet wurde dieses Vorrundenturnier zur Futsal Hallenlandesmeisterschaft mit der Partie zwischen dem gastgebenden FSV 1990 Neusalza-Spremberg und dem VfB Zittau. Die Neusalzaer hatten zwar zahlreiche Chancen, verpassten es aber, das entscheidende Tor zu erzielen, da der VfB Zittau mit Mann und Maus verteidigte. Zudem hatten die sechs Jungs aus dem Dreiländereck zu Beginn des Turniers noch die nötige Kraft. Anschließend trennten sich der Post SV Dresden und der aktuelle Futsal Hallenkreismeister der Oberlausitz, der FSV Kemnitz, mit einem 1:1 Unentschieden. Im dritten Turnierspiel sahen die knapp 180 Zuschauer gleich ein Spitzenspiel zwischen der Eintracht aus Niesky und dem FSV Oderwitz 02, welches der Nieskyer Sebastian Richter kurz vor Ende der zwölfminütigen Spielzeit mit seinem Treffer zum 1:0 entschied (11.). Anschließend legten die Neusalzaer einen Blitzstart gegen den Kreisoberligisten LSV Friedersdorf hin. Eine Eingabe von Leon Erdmann beförderte Friedersdorfs Markus Neugebauer ins eigene Tor (1.). Friedersdorf spielte gut mit und kam durch Torjäger Felix Bernsdorf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum Ausgleich (4.). Danach übernahm der Landesklassenspitzenreiter das Kommando. Eine Rudolph Eingabe versenkte Paul Jockusch zum 1:2 (6.). Ein Sololauf von Leon Erdmann eröffnete die Möglichkeit zur Vorentscheidung, doch sein Schuss landete am Torpfosten (10.). Kurz darauf prüfte David Haist den Friedersdorfer Torwart Friedolin Braunert, welcher den Schuss abwehrte, und Louis Rudolph staubte zum 1:3 Endstand ab (10.). Im Modus Jeder gegen jeden kristallisierten sich die drei Favoriten heraus. Die Neusalzaer FSV Kicker machten mit dem Ligakonkurrenten Post SV Dresden kurzen Prozess. Der Ex Post Spieler Leon Erdmann nagelte den ersten gefährlichen Abschluss gegen den Pfosten (2.). Eine Freistoßablage von Pavel Frie verwandelte David Haist zum 1:0 (3.). Eine Einzelaktion von Adrian Kittan landete zwischen den Beinen von Post Keeper Dominic Krzywocz und anschließend in den Maschen (7.). Eine tolle Kombination am rechten Spielfeldeck zwischen Andreas Wanacki und Adrian Kittan brachte der Jungspund vor das Dresdner Tor, wo Leon Erdmann die Kugel versenkte (8.). Eine starke Balleroberung, ein Sololauf und ein knallharter Abschluss von Leon Erdmann brachten die Neusalzaer mit 4:0 in Front (9.). Den Schlusspunkt setzte Pavel Frie, als er einen Pass von Tobias Draßdo am langen Pfosten versenkte (12.) und so den 5:0 Sieg besiegelte. Der FV Eintracht Niesky tat sich gegen den VfB Zittau anschließend ähnlich schwer wie die Neusalzaer zu Turnierbeginn, gewann die Partie allerdings kurz vor der Schlusssirene durch einen Treffer von Bruno Vogel (12.) mit 1:0. Im FSV Duell zwischen den Ligakontrahenten aus Oderwitz und Neusalza-Spremberg hatten die Zuschauer in der Sporthalle am Gymnasium mit einer engen Partie gerechnet. Doch die Neusalzaer machten schnell klar, wer dieses Spiel dominieren sollte. Eine Erdmann Eingabe parierte zunächst Tomáš Hladík, doch sein tschechischer Landsmann Andreas Wanacki staubte zur schnellen Neusalzaer Führung ab (2.). Auch beim 0:2 für die Neusalzaer sah der Oderwitzer Tormann nicht sonderlich gut aus. Einen langen Ball von seinem Gegenüber Dominic Schiring ließ der Schlussmann nach vorn klatschen, und Adrian Kittan schob ihm den Abpraller durch die Beine zum 0:2 ein (7.). Einen Sololauf von Andreas Wanacki veredelte Leon Erdmann zum 0:3 (8.). Anschließend kamen noch etwas Emotionen ins Spiel. Zunächst holte sich Dawid Więckiewicz die gelbe Karte wegen eines Wechselfehlers ab (9.). Dawid Grittner zimmerte den kleinen Futsalball an den Neusalzaer Torpfosten (12.), und letztendlich räumte Paul Jockusch seinen Gegenspieler Oliver Kahle ordentlich von der Platte und kassierte zu Recht die gelbe Karte (12.). An der Oderwitzer 0:3 Niederlage änderte dies aber nichts mehr. Im nächsten Topspiel des Turniers trafen die Neusalzaer auf den FV Eintracht Niesky und wollten auch in diesem Landesklassenderby unbedingt gewinnen. Die Neusalzaer drückten die Eintracht nach und nach tiefer in die eigene Spielfeldhälfte. Das spielerische Übergewicht war sichtbar, allerdings noch nicht zählbar. Die Nieskyer wehrten sich und verteidigten aufopferungsvoll. In der achten Spielminute nagelte Leon Erdmann den Ball zur überfälligen FSV Führung ins Nieskyer Tor. Die Kuntke Schützlinge mussten nun mehr tun und kamen durch das vierte Neusalzaer Mannschaftsfoul von Paul Jockusch zur Möglichkeit von der Zehnmeterlinie. Doch Dominic Schiring im Neusalzaer Tor parierte den Strafstoß des besten Nieskyers an diesem Tag, Bruno Vogel, mit vollem Einsatz (11.). Allerdings rutschte er mit dem Ball in der Hand aus dem Strafraum, kassierte ebenfalls die gelbe Karte und parierte den anschließenden Freistoß ebenso mit vollem Körpereinsatz (11.). Kurz vor Spielende verpasste Adrian Kittan noch das 2:0, als er den Ball an den Pfosten setzte (12.). So hatten die Neusalzaer nun den Turniersieg in eigener Hand, brauchten dazu in ihrem abschließenden Spiel jedoch einen Sieg gegen den aktuellen Futsal Hallenkreismeister FSV Kemnitz. In dieser Begegnung benötigten die Mannen von Trainer André Kohlschütter ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. In der fünften Minute setzte David Haist einen Freistoß an den Pfosten. Nur wenige Sekunden später traf auch Louis Rudolph die Holzumrandung des Kemnitzer Tores (5.). In der siebten Minute konnten die Neusalzaer endlich jubeln. Nach einer Vorlage von Leon Erdmann verwandelte David Haist zur Führung (7.). Diese hielt jedoch nicht lange, da der Kemnitzer Winterrückkehrer Leon Brinkmann nach einem Konter zum 1:1 traf (7.). Diese Antwort konterte Tobias Draßdo mit der erneuten Neusalzaer Führung. Nach starker Balleroberung traf der Kapitän zum 2:1 (8.). Die Kemnitzer antworteten ihrerseits mit einem Lupfer von Martin Marko von der Mittellinie, der sich hinter dem aufgerückten Dominic Schiring in die Maschen senkte (10.). Die Neusalzaer versuchten noch einmal alles, jedoch ohne Erfolg – es blieb beim 2:2. So ging es im Folgeduell zwischen dem FV Eintracht Niesky und dem LSV Friedersdorf um den Turniersieg. Niesky benötigte einen Sieg, um das Turnier zu gewinnen und den Neusalzaer Patzer auszunutzen. Friedersdorf hatte im Umkehrspiel reichlich Chancen. Allen voran Felix Bernsdorf, der im Turnierverlauf bereits sieben Tore erzielt hatte, sowie LSV Neuzugang Philipp Dehmel hätten das Spiel frühzeitig entscheiden können. Doch Eintracht Keeper Niklas Hielscher hielt seine Jungs im Spiel. Sieben Sekunden vor Spielende erzielte Nieskys Sebastian Richter mit einem Flachschuss dann doch noch das Siegtor (12.) für den FV Eintracht Niesky und machte seine Mannschaft damit zum Turniersieger. Der FSV Oderwitz 02 sicherte sich mit einem klaren 1:5 Sieg über den Ligakontrahenten Post SV Dresden den Bronzeplatz vor den Friedersdorfern. Die beiden Turnierletzten FSV Kemnitz und VfB Zittau trennten sich im Abschlussspiel nochmals 0:0, wobei die Kemnitzer zwei Zehnmeterstrafstöße vergaben. Nach diesem rundum gelungenen Turnier freuten sich die Nieskyer über den Siegerpokal und ein 30-Liter-Fass Bier von Löbauer Bergquell, gesponsert vom Exklusivsponsor HBG Leutersdorf, der für jede Mannschaft zusätzlich ein Fleischpaket zur Verfügung stellte. Ein Dankeschön geht auch an den Co Gastgeber Seifhennersdorfer SV, das Schiedsrichterquartett, Hallensprecher Markus Neugebauer alias DJ Herr Voragend sowie die ehrenamtlichen Helfer.(gs)
Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg spielte mit:
1 Dominic Schiring - 4 Adrian Kittan (2), 7 Leon Erdmann (4), 10 David Haist (2), 12 Pavel Frie, 17 Paul Jockusch (1), 20 Louis Rudolph (2), 21 Andreas Wanacki (1), 25 Tobias Draßdo (K/1) - in Klammer die Anzahl der Turniertore
Gelbe Karten:
David Haist, Dominic Schiring, Paul Jockusch (2)
Zuschauer:
180
Schiedsrichtergespann:
Jonas Ebert, 01796 Pirna (VfL Pirna-Copitz 07)
Gabriel Gmeiner (RB Leipzig)
Florian Thomas, 04575 Neukieritzsch-Deutzen (SV Blau-Weiß Deutzen)
Martin Wadewitz, 04275 Leipzig-Südvorstadt (SV Lindenau 1848)
Spieldauer:
1 x 12 Minuten
Turnierergebnisse:
FSV 1990 Neusalza-Spremberg : VfB Zittau 0:0
Post SV Dresden : FSV Kemnitz 1:1
FV Eintracht Niesky : FSV Oderwitz 02 1:0
LSV Friedersdorf : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 1:3
VfB Zittau : Post SV Dresden 0:1
FSV Kemnitz : FV Eintracht Niesky 0:4
FSV Oderwitz 02 : LSV Friedersdorf 3:0
FSV 1990 Neusalza-Spremberg : Post SV Dresden 5:0
FV Eintracht Niesky : VfB Zittau 1:0
LSV Friedersdorf : FSV Kemnitz 3:0
FSV Oderwitz 02 : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 0:3
Post SV Dresden : FV Eintracht Niesky 0:2
VfB Zittau : LSV Friedersdorf 0:2
FSV Kemnitz : FSV Oderwitz 02 0:3
FSV 1990 Neusalza-Spremberg : FV Eintracht Niesky 1:0
LSV Friedersdorf : Post SV Dresden 2:0
FSV Oderwitz 02 : VfB Zittau 2:0
FSV Kemnitz : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:2
FV Eintracht Niesky : LSV Friedersdorf 1:0
Post SV Dresden : FSV Oderwitz 02 1:5
VfB Zittau : FSV Kemnitz 0:0
Turnierendstand:
1. FV Eintracht Niesky - 5 Siege - 0 Remis - 1 Niederlage - 09:01 Tore - 15 Punkte
2. FSV 1990 Neusalza-Spremberg - 4 Siege - 2 Remis - 0 Niederlagen - 14:03 Tore - 14 Punkte
3. FSV Oderwitz 02 - 4 Siege - 0 Remis - 2 Niederlagen - 13:05 Tore - 12 Punkte
4. LSV Friedersdorf - 3 Siege - 0 Remis - 3 Niederlagen - 08:07 Tore - 09 Punkte
5. Post SV Dresden - 1 Sieg - 1 Remis - 4 Niederlagen - 03:15 Tore - 04 Punkte
6. FSV Kemnitz - 0 Siege - 3 Remis - 3 Niederlagen - 03:13 Tore - 03 Punkte
7. VfB Zittau - 0 Siege - 2 Remis - 4 Niederlagen - 00:06 Tore - 02 Punkte
Turnierauszeichnung:
Bester Torschütze: Felix Bernsdorf (LSV Friedersdorf / 7 Tore) - nicht ausgezeichnet
Bilder:
Georg Schröer
Gerald Socha












